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Stadtwerke planen Standortoptimierung

BAYREUTH. Mit einem Punktesystem ermitteln derzeit die Stadtwerke Holding GmbH eine Standortoptimierung, bei der möglichst auch alle Betriebsstätten zusammengeführt werden können.

„Insbesondere das BEW-Verwaltungsgebäude an der Birkenstraße ist mittlerweile in einem Zustand, den man nicht mehr kunden- und mitarbeiterfreundlich bezeichnen kann“, so der Geschäftsführer Jürgen Bayer. „Das Haus wurde 1968 errichtet und entspricht weder bautechnisch noch energetisch den modernen Standards. Für einen Energieversorger, der eigentlich Vorbildfunktion hat, natürlich nicht gerade vorzeigbar“.
Ein Sondierungszeitraum von etwa zwei Jahren soll nun zeigen, an welchem Standort ein Neubau und damit auch eine Betriebsstätten-Zusammenführung machbar ist. Sämtliche Varianten werten mit Punkten bewertet – der Standort mit der höchsten Punktezahl soll dann ausgewählt werden. Spätestens in vier Jahren könnte dann mit den Neubauarbeiten begonnen werden.
„In der Altstadt verfügt die BEW über ein weiteres Grundstück und in der Eduard-Bayernlein-Straße befindet sich unser Umspannwerk sowie das Stadtbus-Depot mit Werkstätten“, so Jürgen Bayer, „letzteres Areal können wir sicher nicht aufgeben“.
Gibt es deshalb Überlegungen, das Betriebsgrundstück mit dem Verwaltungsgebäude an der Birkenstraße an Investoren – Einnahmen schaffend – zu veräußern? Solche Gedanken gab es bereits unter dem Geschäftsführervorgänger von Jürgen Bayer. 2008 war das Gelände sogar als möglicher Standort für ein Kongresszentrum im Gespräch. Die Lage zwischen Universität und Innenstadt spräche dafür, auch der Hofgarten befindet sich in unmittelbarer Nähe. Diese besondere Lage dürfte sich auch bei einem Verkauf an Investoren im Preis niederschlagen.
Derzeit wird im Verwaltungsgebäude an der Birkenstraße in den Gebäudeteilen saniert, wo dies dringend erforderlich ist, wie bei der Wasser- und Abwasserinstallation oder der Aufzugsanlage mit Sicherheitsanforderungen. „Wir halten die Ausgaben dafür in Grenzen“, so Jürgen Bayer, „doch was für die Arbeitsabläufe im Gebäude notwendig ist, muss durchgeführt werden, auch wenn das Gebäude vielleicht in vier Jahren abgerissen wird“. Als problematisch könnten sich bei einem Grundstücksverkauf mögliche Altlasten im Boden erweisen, auf dem Areal an der Birkenstraße stand bis nach dem Krieg das Gaswerk der Bayreuther Stadtwerke. Jürgen Bayer: „Wenn es an der Zeit ist, werden wir uns dieser Problematik stellen“.
„Unsere Neubaumaßnahmen sind ist ein ambitioniertes Projekt mit großen Herausforderungen“, so der BEW-Chef, „in den Aufsichtsratsgremien werden wir sicher die besten Lösungen finden!“                            

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